Logbuch-App fürs Segeln: Darauf kommt es wirklich an
Ein Logbuch gehört zum Segeln wie der Kompass – aber muss es Papier sein? Digitale Logbücher zeichnen automatisch auf, rechnen exakt und liegen immer in der Tasche. Hier erfährst du, welche Funktionen eine gute Logbuch-App wirklich braucht und wann sich der Umstieg lohnt.
Warum überhaupt ein Logbuch führen?
Ein Logbuch erfüllt drei Zwecke auf einmal: Es ist Tradition und gute Seemannschaft, es ist der Nachweis deiner gefahrenen Seemeilen (unverzichtbar für SKS, SSS und die FB-Scheine) und es ist ein Erinnerungsarchiv deiner schönsten Törns. Eine gesetzliche Logbuchpflicht besteht für Sportboote unter 15 m Länge in der Regel nicht – dringend empfohlen wird die Führung von Fachstellen wie Yacht und dem ADAC Skipper aber allemal, schon aus Nachweis- und Sicherheitsgründen.
Papier-Logbuch vs. App
| Kriterium | Papier-Logbuch | Logbuch-App |
|---|---|---|
| Aufzeichnung | manuell, Eintrag für Eintrag | automatisch per GPS |
| Distanz-Genauigkeit | geschätzt / aus Karte | exakt über Grund |
| Immer dabei | bleibt oft an Bord | immer am Smartphone |
| Durchsuchbar | nein | ja |
| Mit Crew teilen | umständlich | per Einladung |
| Seemeilen-Nachweis | Abschreiben ins Formular | Formular-Export als PDF |
Das Papier-Logbuch ist etabliert und braucht keinen Akku – aber es zwingt zum Abschreiben, kann Distanzen nur schätzen und bleibt beim Schiff. Eine App nimmt dir die Fleißarbeit ab und liefert die Meilen auf Knopfdruck. Viele Segler führen beides parallel: das offizielle Bordbuch fürs Schiff, die App als GPS-Beleg und Erinnerungsarchiv.
Checkliste: Das braucht eine gute Logbuch-App
Aus den wiederkehrenden Wünschen in Segler-Foren lässt sich eine klare Anforderungsliste destillieren:
- Offline-fähig: Auf See gibt es kein Mobilfunknetz – die Aufzeichnung muss ohne Internet laufen.
- Automatische GPS-Aufzeichnung: Strecke, Etappen und Zeiten ohne ständiges Antippen.
- Sparsam mit dem Akku: Ein Törn dauert Stunden – die App darf das Handy nicht leersaugen.
- Hintergrund-Tracking: Läuft weiter, auch wenn das Handy in der Tasche steckt.
- Seemeilen-Zähler: Auf einen Blick sehen, wie weit man ist.
- Crew-Sharing: Törns mit wechselnder Crew teilen.
- Export & Nachweis: PDF-Export – idealerweise direkt als Seemeilenbestätigung fürs jeweilige Formular.
SeaMemo im Überblick
SeaMemo deckt genau diese Checkliste ab – und geht beim Nachweis einen Schritt weiter als reine Logbuch-Apps:
- GPS-Tracking für Segeln & Motorboot, offline und im Hintergrund
- Etappen, Fotos, Notizen und Journal pro Törn – dein Erinnerungsarchiv
- Wetter festhalten pro Eintrag
- Crew einladen: alle sammeln gemeinsam, jeder behält den Törn im Profil
- Sailor-Profil mit Gesamt-Seemeilen und Stunden auf See
- Charter Check & Checklisten für die Bootsübernahme
- Automatische Seemeilenbestätigung als PDF für SKS, SSS (DE) und FB2–FB4 (AT)
Dein Logbuch, das mitdenkt
Lade SeaMemo kostenlos: automatisches GPS-Logbuch, Crew-Erinnerungen und Seemeilenbestätigung als PDF – alles in einer App.
Häufige Fragen zur Logbuch-App
Ist ein digitales Logbuch als Seemeilennachweis anerkannt?
Entscheidend ist die Bestätigung des Schiffsführers. Eine App liefert die Daten und das ausgefüllte Formular, das der Skipper unterschreibt. In Österreich wird ausdrücklich ein Logbuch mit Crewliste als Nachweisform akzeptiert; in Deutschland kann der Prüfungsausschuss das Logbuch zur Kontrolle nachfordern.
Gibt es eine Logbuchpflicht für Sportboote?
Für Sportboote unter 15 m Länge besteht in der Regel keine gesetzliche Logbuchpflicht. Empfohlen wird das Führen eines Logbuchs trotzdem – als Nachweis, zur Sicherheit und für die eigene Erinnerung.
Funktioniert eine Logbuch-App ohne Internet?
Eine gute Logbuch-App zeichnet per GPS auf und funktioniert damit auch ohne Mobilfunknetz. SeaMemo trackt offline und im Hintergrund, sodass unterwegs kein Teil des Törns verloren geht.
Was kostet SeaMemo?
SeaMemo ist aktuell kostenlos für iOS und Android. Frühe Nutzer sichern sich einen Lifetime-Preis oder deutlichen Rabatt, wenn die Premium-Features starten.